Aktuelles

Fachtierarzt-Weiterbildung

Die Professur Hygiene und Reproduktionsphysiologie der Nutztierhaltung, Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften,

Naturwissenschaftliche Fakultät III der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist als Weiterbildunsgstätte für die Fachtierarztbezeichnungen 'Bakteriologie und Mykologie' und 'Tier- und Umwelthygiene' zugelassen.

Weiterbildungsermächtigte Tierärztin ist Frau Prof. Dr. Nicole Kemper.

Halle

Das geMMA-Projekt ist an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg umgezogen. (Link)

Die neuen Mitarbeiter Jörg Lehmann und Danilo Bardehle sind seit Juni 2011 im Projekt angestellt.

 


ZDS-News


Hier finden Sie weitere Informationen vom Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion.
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17.05.2012

Ceva: Innovationspreis für Landwirte

Aus der Praxis für die Praxis - dies ist das Motto, mit dem Ceva Tiergesundheit den Arbeitsalltag für Landwirte erleichtern möchte. Ceva möchte mit dem Landwirt zusammen an praxisnahen Lösungen arbeiten und schreibt daher den Innovationspreis für Landwirte aus.
Auf der Ceva-Internet-Seite www.clas-flasche.de haben Sie die Möglichkeit,  praxisnahe Lösungen für den Stallalltag vorzuschlagen. Jeder Absender erhält als Dankeschön für die Teilnahme ein Multitool, welches Ihnen in Ihrem Arbeitsalltag an mancher Stelle behilflich sein kann. Die beste Idee wird Ende August mit der Siegerprämie in Höhe von € 5.000 prämiert. Ceva möchte mit dieser Umfrage nicht nur die Arbeitsbedingungen für den Landwirt verbessern, sondern auch den Anwender am Entwicklungsprozess teilhaben lassen. Einsendeschluss ist der 31.08.2012!
 
17.05.2012

Palm-, Soja- und Rapsöl sind weltweit die wichtigsten Pflanzenöle

Rapssaaten, Sojabohnen und Palmfrüchte sind die weltweit bedeutendsten Ölsaaten bzw. Ölfrüchte: Rund 80 % des Pflanzenöls wird aus diesen drei Pflanzen gewonnen. Insgesamt ist der globale Pflanzenölverbrauch auch im letzten Jahr weiter gestiegen, wie die aktuell veröffentlichten Grafiken von OVID Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland zeigen: Wurden 1991 noch 57 Mio. Tonnen Pflanzenöl weltweit verbraucht, stieg der Verbrauch 2001 auf 89 Mio. Tonnen und erreichte 2011 145 Mio. Tonnen; d. h. allein in den letzten 10 Jahren ist der Pflanzenölverbrauch um 63 % gestiegen.
Nutznießer ist die Tierhaltung, die die eiweißreichen Rückstände aus der Ölherstellung in Form von Extraktionsschroten über den Magen veredeln. In der Mastschweineration sind bis zu 25 % denkbar.
 
17.05.2012

Biokraftstoffoptionen aus Mikroalgen veröffentlicht

idw - ie Produktion von Biokraftstoff aus Mikroalgen zählt zu einer der vielversprechenden Optionen der zukünftigen Kraftstoffproduktion, welche sich gerade in letzter Zeit erhöhter Aufmerksamkeit erfreut. In einem jetzt veröffentlichten Fachartikel der Zeitschrift Biofuels resümieren Wissenschaftler des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) über Optionen der Kraftstoffproduktion aus Mikroalgen.
 
16.05.2012

Schweinehaltung in einem schwierigen Umfeld

Obgleich sich die Schweinepreise im Jahre 2011 nach Überwindung eines Tiefpunktes in der Dioxinkrise ab dem 2. Quartal auf einem Niveau oberhalb von 1,55 Euro/kg Schlachtgewicht bewegten und zeitweise die 1,60-Marke überschritten, reichte dies nicht für eine wirklich positive Stimmung der Schweinehalter. So fasste der Geschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Schweineproduktion e.V. Dr. Jens Ingwersen das abgelaufene Kalenderjahr anlässlich der ZDS-Mitgliederversammlung am 15. Mai 2012 in Bergisch Gladbach, Nordrhein-Westfalen, zusammen.
 
16.05.2012

Agrarstandort Deutschland exportorientiert und leistungsfähig

Exporte von hoch veredelten Nahrungsmitteln und anderen Agrarrohstoffen gewinnen für die deutsche Landwirtschaft weiter an Bedeutung. Nach Berechnungen des von Thünen-Institutes (vTI) sind mittlerweile 26 Prozent der Verkaufserlöse der deutschen Landwirtschaft direkt oder indirekt auf Exporte in Länder außerhalb Deutschlands zurückzuführen. Nach Auffassung des Deutschen Bauernverbandes kommen hierin die besondere Wertschöpfung  der deutschen Agrarwirtschaft und das hohe Interesse an deutschen Qualitätsprodukten im Ausland zum Ausdruck. Die deutschen Agrarexporte erreichten 2011 einen neuen Rekordwert von 60 Milliarden Euro, gegenüber Vorjahr + 8 Prozent.
 
16.05.2012

Frühjahrscheck der Lüftung

Die durch den Gesetzgeber vorgeschriebenen regelmäßigen Überprüfungen durch die Dekra oder den TÜV für PKW oder Traktor sind selbstverständlich. Genauso wichtig ist allerdings auch ein regelmäßiger Check der an 365 Tagen im Jahr benötigten Lüftungsanlage im Schweinestall.
Eine Kontrolle im Frühjahr ist empfehlenswert.
Im aktuellen Fachartikel des Internetportals Proteinmarkt berichtet Wilfried Brede vom Serviceteam Alsfeld. Weitere Tipps finden Sie in dem dazugehörigen Video.
 
16.05.2012

Datenerfassung: definitiv! macht Prüfstation komplett mobil

Die d!ba hat für die Qualitäts- und Leistungsprüfstation Schweine (QLPS) auf Haus Düsse die Dokumentation aller Arbeitsabläufe in die bestehende mobile Datenerfassung integriert. Jetzt bildet die Softwareanwendung d!ba Mobile zusätzlich zu den Standardfunktionen Einstallvorgänge sowie alle relevanten Fütterungsabläufe und die Futtermengenverwaltung ab. Die gesamte Datendokumentation zur Geschwister- und Nachkommenprüfung erfolgt nun papierlos direkt am Ort des Geschehens.
 
15.05.2012

Genetisches Potential der Zuchtschweine weiter verbessert!

Gerade unter den permanenten ökonomischen Zwängen, welchen die Schweineproduktion ausgesetzt ist, ist es notwendig, neben der Optimierung der ökonomischen Einflussfaktoren auch höchste Qualität der genetischen Wertigkeit der Zuchttiere zu erreichen. Zuchtarbeit ist ein sehr aufwändiger Prozess, der ausschließlich in merkmalsabhängiger Weise in mittelfristigen bzw. langfristigen Zeiträumen erfolgreich sein kann.
Insofern ist vor allen Dingen Kontinuität und Systematik gefordert.
In der Verbandszeitschrift Schweinezucht aktuell (40/2012) stellt der Mitteldeutschen Schweinezuchtverbandes e.V. seine Zuchtarbeit vor und stellt erste Ergebnisse des Warentests auf Prüfstation vor.
 
14.05.2012

Feuerbrand-Resistenzgen: Chance für weniger Antibiotika im Obstbau

Forscher von Agroscope und der ETH Zürich haben das Feuerbrand-Resistenz-Gen eines Wildapfels lokalisieren können. Die Wissenschaftler haben die Resistenz des Wildapfels Malus x robusta 5 untersucht und dadurch das Resistenz-Gen lokalisieren und kartieren können, wie Agroscope in einer Medienmitteilung schreibt. Dadurch können nun effizienter Apfelsorten mit dieser Resistenz gezüchtet werden. Bis aber eine neue Tafelsorte entwickelt ist, wird es noch rund zehn Jahre dauern. Trotzdem: die Entdeckung ist eine Riesenchance, um bei einer Infektion mit dem schädlichen Feuerbrand-Bakterium zukünftig auf den Einsatz von Antibiotika im Obstbau verzichten zu können. Bereits heute ist der Einsatz nur mit Sondergenehmigung erlaubt.
 
14.05.2012

Fachgespräch Schweineproduktion

Am 30.05.2012 veranstaltet die Landwirtschaftskammer Niedersachsen in Großenkneten das Fachgespräch Schweineproduktion. Die Veranstaltung richtet sich an zukunftsorientierte Züchter, Ferkelerzeuger sowie interessierte Schweinemäster und bietet neben aktuellen Fachvorträgen Raum zur Diskussion.Vorträge:

Vorträge:
  • Züchterische Maßnahmen am Schwein- Perspektive für den Tierschutz und Hilfestellung für die neuen Haltungsanforderungen?
    Prof. Gauly, Universität Göttingen
  • Was leisten Top-Genetik-Prüfprogramme (für Ferkelerzeuger bzw. Mäster)?
    Dr. Clar, Landwirtschaftskammer Niedersachsen
  • Jungebermast- Ein Praktiker berichtet
    Frank Ehlers, Schweinemäster

Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung bis zum 23. Mai gebeten.
 
14.05.2012

Edmund Rehwinkel-Stiftung stellt Forschungsergebnisse vor

Beim diesjährigen Symposium stellte die Edmund Rehwinkel-Stiftung der Landwirtschaftlichen Rentenbank in Berlin den neuen Band 28 der Schriftenreihe der Rentenbank vor. Veröffentlicht sind darin die Ergebnisse der im Jahr 2011 geförderten Studien zum Thema Veredlungsstandort Deutschland - Herausforderungen von Gesellschaft, Politik und Märkten.
 
13.05.2012

Tierschutzvorschriften belasten irische Schweinehalter mit rd. 300.000 Euro / Betrieb

Nach Berechnungen der Irischen Branchenorganisation Teagasc muss ein mittlerer irischer Ferkelerzeugerbetrieb mit rd. 550 Sauen mindestens 300.000 Euro investieren, um die neuen EU-Anforderungen zur Haltung von Wartesauen in Gruppen umsetzen zu können. Aber nur, wenn er gleichzeitig seine Sauen abstockt. Soll die Herdegröße nicht verändert werden, kostet der Umbau 350 - 400.000 Euro je Betrieb.
Zwar beteiligt sich die Regierung an 40 % der Umbaukosten; bei Schlachtschweineerlösen von derzeit 1,58 Euro je kg Schlachtgewicht, können die Kosten nicht gedeckt werden. Es fehlen 9 Cent / kg. Bei diesen Ergebnissen sei an Bankkredite nicht zu denken.
Nicht viel anders sieht es bei den Ferkelerzeugern im übrigen Europa aus. In den letzten Jahren konnten die meisten Ferkelerzeuger keine Rücklagen bilden. Und so geht die EU selber in einem Gutachten von erheblichen Strukturveränderungen aus und verstößt damit gegen die Ziele des Lissabon-Vertrages.