Aktuelles

Fachtierarzt-Weiterbildung

Die Professur Hygiene und Reproduktionsphysiologie der Nutztierhaltung, Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften,

Naturwissenschaftliche Fakultät III der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist als Weiterbildunsgstätte für die Fachtierarztbezeichnungen 'Bakteriologie und Mykologie' und 'Tier- und Umwelthygiene' zugelassen.

Weiterbildungsermächtigte Tierärztin ist Frau Prof. Dr. Nicole Kemper.

Halle

Das geMMA-Projekt ist an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg umgezogen. (Link)

Die neuen Mitarbeiter Jörg Lehmann und Danilo Bardehle sind seit Juni 2011 im Projekt angestellt.

 


ISN-News


Hier finden Sie weitere Informationen von der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V.
ISN-Logo

03.02.2012

Niederländischer NVV-Referenzpreis für Schlachtschweine und Ferkel für die 6. KW 2012

Die Interessengemeinschaft der niederländischen Schweinehalter (Nederlandse Vakbond Varkenshouders, NVV) hat den niederländischen Referenzpreis für Schlachtschweine für die 6. KW 2012 auf 1,54 Euro pro Kilogramm Schlachtgewicht festgesetzt. Das ist gegenüber der Vorwoche  +1 Cent.   Dieser Referenzpreis versteht sich als Preis, den niederländische Erzeuger in der genannten Kalenderwoche beim Vermarkten ihrer Schlachtschweine erzielen wollen. Er ist ein Ab-Hof-Preis und gilt für den Standard von 90 Kilogramm Schlachtgewicht, Typ A bei 56% Muskelfleischanteil (MFA), zzgl. Mwst.   Die NVV hat die Ferkelnotierung für die 6. KW 2012 auf 52,00 Euro festgesetzt. Das ist + 1,50 Euro gegenüber der Vorwoche. Diese Notierung gilt zzgl. Mehrwertsteuer und bezieht sich auf eine 200er Verkaufspartie, 25 kg und mittlere Qualität.   Die NVV hat mit Wirkung zum 01.01.2012 die Referenzpreise für Schlachtschweine und Ferkel umgestellt. Die Preise werden nicht mehr wie bisher incl. Mwst., sondern jetzt zzgl. Mwst. ermittelt. Durch diese Notierungsumstellung ergibt sich bei den Mastschweinen eine Preisdifferenz von 10 Cent und bei den Ferkelpreisen von 2,50 Euro gegenüber den Preisen des vergangenen Jahres.
 
03.02.2012

EuroTier 2012: große Ausstellernachfrage - auch ISN wieder vor Ort!

Große Ausstellernachfrage für die EuroTier 2012-DLG erwartet weit über 2.000 Aussteller aus aller Welt – Vom 13. bis 16. November 2012 in Hannover


Für das vom 13. bis 16. November 2012 in Hannover stattfindende weltweite Top Event für die Tierhaltungsprofis, die EuroTier, zeichnet sich eine außerordentlich hohe Ausstellerbeteiligung aus dem In- und Ausland ab. Nach Angaben des Veranstalters DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) deutet das bisherige Anmeldeergebnis mit mehr als 1.400 Unternehmen darauf hin, dass zur Veranstaltung im November mit weit über 2.000 Ausstellern gerechnet werden kann. Alle weltweit führenden Anbieter von Technik für die moderne Tierhaltung werden innovative Lösungen und umfassende Informationen über Neuheiten und Trends auf dem Messegelände in Hannover präsentieren. Bereits das bisherige Anmeldeergebnis ist, so EuroTier-Projektleiter Dr. Schlösser, ein deutliches Zeichen für die herausragende Stellung der EuroTier als internationale Leitmesse für die moderne Tierhaltung. Dies wird auch dadurch bestätigt, dass schon 200 Neuaussteller registriert werden können. In 2010 informierten sich auf der EuroTier über 145.000 Fachbesucher, darunter 24.000 aus dem Ausland, bei mehr als 1.900 Ausstellern aus 49 Ländern.

Für alle Ausstellungsbereiche kann nach Angaben des EuroTier-Projektleiters gegenüber den Vorjahren ein Wachstum verzeichnet werden, was sich in einem vollständigen Angebot sowohl im Schweine- und Rinderbereich als auch im Geflügelbereich mit der World Poultry Show niederschlägt. Auch für die BioEnergy Decentral kann ein ausgezeichnetes Ausstellerinteresse registriert werden.

Erneut bpt-Kongress mit Fachmesse Veterinärmedizin

Zum nunmehr dritten Mal wird der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) seinen Jahreskongress sowie die dazu gehörende Fachmesse Veterinärmedizin zeitlich überlappend mit der EuroTier auf dem Messegelände in Hannover organisieren. Die Rekordbeteiligung von Tierärzten sowohl beim bpt-Kongress als auch auf der EuroTier bei der letzten Veranstaltung in 2010 unterstreicht deutlich die Synergien. Für die Tierärzte sind beide Veranstaltungen mit ihren spezifischen Informationsangeboten unverzichtbar und mit nur einer Anreise erreichbar.   Zukunftsforum rund um die professionelle Tierhaltung

Die EuroTier ist das wichtigste Zukunftsforum rund um die professionelle Tierhaltung. Hier werden traditionell sowohl Techniktrends aufgezeigt als auch alle wichtigen Fragen der modernen Tierhaltung und Tierzucht behandelt. Gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Beratung, Verbänden und Organisationen wird die DLG auch in diesem Jahr wieder ein umfangreiches Fachprogramm als Ergänzung zum Angebot der Aussteller präsentieren. Hierzu zählen internationale Fachtagungen und Events sowie tierartenspezifische Forumsveranstaltungen zu aktuellen Trends und wichtigen Branchenentwicklungen.


Auch die ISN wird wieder vor Ort sein. Nutzen Sie die Gelegenheit und suchen Sie das Gespräch mit den Schweinehaltern. Deshalb jetzt schon das Datum vormerken: 13. bis 16. November 2012 in Hannover. Halle und Standnummer werden wir Ihnen in gewohnter Weise rechzeitig mitteilen.
 
03.02.2012

Niederländische Regierung widerspricht Vorwürfen von Tierschützern

Die Niederlande fördern zwar mit Steuergeldern den Export von Fachwissen und Technik für die intensive Tierhaltung in Mittel- und Osteuropa, unterstützen aber damit nicht die dortige Errichtung von Megaställen, teilt Agra-Europe mit.   Das hat der im Wirtschaftsministerium für Landwirtschaft zuständige Staatssekretär Henk Bleker vergangene Woche in Reaktion auf entsprechende Vorwürfe der Tierschutzorganisation Wakker Dier klargestellt. Die intensive Tierhaltung sei in den ehemaligen Ostblockländern bereits weit verbreitet; die niederländische Regierung habe dort vorwiegend die Modernisierung von Stallgebäuden und die Personalausbildung unterstützt, räumte der  Staatssekretär in einer Pressemitteilung ein.   Ob die industrielle Tierproduktion dort weiter Bestand haben solle oder nicht, müssten aber die jeweiligen  Regierungen entscheiden. Bleker stimmte der Forderung der Tierschutzorganisation zu, dass der niederländische  Staat keine Investitionen in Produktionsanlagen unterstützen dürfe, die nicht den niederländischen oder den europäischen gesetzlichen Vorgaben entsprächen. Dies werde im Rahmen des Genehmigungsverfahrens für  Förderanträge überprüft.   Die übrigen Schlussfolgerungen von Wakker Dier seien allerdings realitätsfern: Beispielsweise sei nicht wahr, dass Dutzende Millionen Euro pro Jahr in mittel- und osteuropäische Tierhaltungsprojekte geflossen seien; in den Jahren 1990 bis einschließlich 2008 sei lediglich ein Gesamtbetrag von 39 Mio Euro für diesen Zweck ausgeben worden. Außerdem habe die Regierung damit nicht die ausländische Konkurrenz zu Lasten der heimischen Landwirte gestärkt, sondern die regionale Wirtschaft sowie die dortige  Wettbewerbsposition des niederländischen Agribusiness. Bleker trat auch dem Vorwurf entgegen, dass als Folge der staatlichen Förderung die ausländischen lokalen Märkte gestört worden seien. Vielmehr würden die niederländischen Hilfen in den betreffenden Ländern den Übergang zur Marktwirtschaft begünstigen, so Agra-Europe weiter.
 
03.02.2012

China senkt Abhängigkeit von Schweinefleischimport

China wird weniger Schweinefleisch importieren, auch wenn Krankheiten wie die Maul-und-Klauenseuche (MKS) nach wie vor die Versorgung beschränken, berichtet Dow Jones mit. Das teilte die auf das Agribusiness spezialisierte Rabobank in einer am Mittwoch veröffentlichen Analyse für Investoren mit. Nachdem China im Jahr 2011 die Einfuhr von Schweinefleisch um 80 bis 90 Prozent steigerte, gewinne nun die  Inlandsproduktion an Fahrt. Das wiederum trage zur Preissenkung im Binnenmarkt und zu einem niedrigeren Importbedarf bei, resümiert die Bank.
Prozentuale Angaben zu den voraussichtlichen Rückgängen bei den Einfuhren von Schweinefleisch allein macht die Bank nicht. Die Importe von Fleisch und Innereien zusammen genommen sollen jedoch auf Jahressicht um 18 bis 35  Prozent zurückgehen.   2011 hat China laut Rabobank rund 360.000 bis 380.000 Tonnen Schweinefleisch importiert. Die USA allein lieferten davon 200.000 Tonnen und damit fünfmal so viel wie im Vorjahr. Das Analystenteam der Rabobank weist außerdem   darauf hin, dass Ausbrüche von Tierseuchen das Bestandswachstum nach wie vor bedrohen. In den chinesischen Schweinebeständen ließen sich klare Anzeichen von MKS erkennen, schreiben die Experten. Dennoch hätten sich die Bestände in der Volksrepublik vergrößert. Sie zählten im November 2011 rund 475 Millionen Schweine. Das seien etwa 5 Prozent mehr als Ende 2010. Gegenüber 2009 ergibt sich nach Berechnungen der Rabobank ein Wachstum um 2 Prozent, so Dow Jones weiter.
 
02.02.2012

Danish Crown will in Essen Schlachtzeiten ausweiten

Das dänische Schlachtunternehmen Danish Crown plant, am früheren D&S-Schlachthof in Essen (Oldb.) die Schlachtzeiten auszuweiten.   So soll zukünftig bereits am Sonntagabend um 22 Uhr statt wie bisher am Montagmorgen um 5.30 Uhr mit der Schlachtung begonnen werden. Aber auch an den anderen Wochentagen soll die Schlachtung bereits abends um 22 Uhr starten. Ein entsprechender Genehmigungsantrag ist bereits beim Gewerbeaufsichtsamt in Cloppenburg gestellt worden.   Danish Crown will durch diese Maßnahme eine längere Verweildauer der Schweinehälften im Kühlhaus bis zur Zerlegung erreichen. Damit soll der Kühlprozess optimiert werden und eine höhere Qualität und Stabilität im Zerlegeprozess erzielt werden. Außerdem erwartet Danish Crown eine reibungslosere Anlieferungssituation mit entsprechend kürzeren Wartezeiten.
 
02.02.2012

Niedersachsen fördert Beratung zur Minimierung des Antibiotikaeinsatzes

Niedersachsen fördert Beratung zur Minimierung des Antibiotika Einsatzes sowie zur Verbesserung des Tier-, Natur- und Klimaschutzes in der Landwirtschaft.

Niedersachsen geht in der Beratungsförderung neue Wege, teilt das niedersächsische Ministerium für Landwirtschaft mit. Ab sofort können Landwirte für eine qualifizierte Beratung zu ausgewählten Themen einen Förderzuschuss beantragen und zwar für neue Herausforderungen im Tier-, Natur- und Klima-schutz. Diese Themen stehen im gesellschaftlichen Fokus und auf der Tagesordnung vieler Landwirte. Welchen Weg kann also der einzelne Betrieb gehen, um konkrete Fortschritte zu erreichen?
Minister Lindemann sieht ein erhebliches öffentliches Interesse darin, dass die Landwirtschaft innovative Praktiken zur Verbesserung des Tier- und Umweltschutzes verstärkt umsetzt. Daher fördert das Land jetzt Betriebe, die eine spezielle Beratung zur Anpassung an den Klimawandel und zur Abschwächung seiner Folgen, zu umwelt- und tiergerechten Verfahren in der Nutztierhaltung einschließlich eines verminderten
Antibiotikaeinsatzes oder zum Erhalt der biologischen Vielfalt in der Kulturlandschaft in Anspruch nehmen. Dabei ist Spezialwissen gefragt, und dies soll mit Hilfe der gezielten Förderung schneller von der angewandten Forschung auf die Betriebe gebracht werden.
Die gut ausgebildeten niedersächsischen Landwirte sind prädestiniert dafür, auf dem Weg der Wissensumsetzung eine Vorreiterrolle in Deutschland zu übernehmen und so den Ansprüchen an eine effiziente, nachhaltige Landwirtschaft in besonderer Weise gerecht zu werden, ist Lindemann überzeugt.

 
02.02.2012

Clemens Große Macke neuer Agrarsprecher der CDU-Landtagsfraktionen

Clemens  Große  Macke  ist der neue agrarpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktionen, berichtet Agra-Europe. Die CDU-Agrarsprecher aus den Bundesländern wählten den Landwirtschaftsmeister und Unternehmensberater einstimmig am Rande der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin damit zum Nachfolger des sachsen-anhaltinischen CDU-Abgeordneten Bernhard  Daldrup, der nicht mehr kandidiert hatte.   Daldrup hatte das Amt in den vergangenen acht Jahren inne. Er wies am Montag darauf hin, dass im Wahlkreis von Große Macke mehr als 6 % der Bevölkerung ihr Einkommen direkt aus der Landwirtschaft erwirtschafte, verglichen mit nur noch 1 % im Bundesdurchschnitt. Zusätzlich befänden sich in der Region um Oldenburg große Betriebe der Lebensmittel-, Kunststoff- und Verpackungsindustrie sowie viele Marktführer für landwirtschaftliche Maschinen und Einrichtungen.


Mit Clemens Große Macke werden die Interessen des ländlichen Raums auch weiter mit Nachdruck in Berlin vertreten sein, so Daldrup zu seinem Nachfolger. Niedersachsens CDU-Fraktionschef Björn Thümler erklärte, die Wahl von Große Macke zum agrarpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktionen spreche für dessen hohen landwirtschaftlichen Sachverstand und politischen Fähigkeiten. Mit Große Macke erhalte Niedersachsen einen weiteren Fürsprecher, der die Interessen des Agrarlandes Nummer eins und seines ländlichen Raums engagiert auf der bundespolitischen Ebene vertreten werde, große Macke.
 
02.02.2012

Auktionsergebnisse der Internet Schweinebörse vom 01.02.2012

Bei der Auktion der Internet Schweinebörse am Mittwoch, dem 01. Februar 2012, wurden von insgesamt 1.640 angebotenen Schweinen in 9 Partien 1.460 Schweine in 8 Partien zu einem Durchschnittspreis von 1,64 EUR/kg SG (+- 0 Cent) in einer Spanne von 1,63 EUR bis 1,65 EUR verkauft.   1 Partie mit 180 angebotenen Schweinen wurde nicht verkauft, da der geforderte Mindestpreis nicht erreicht wurde.
 
01.02.2012

Schweinehaltung in der Ukraine stark rückläufig

In der Ukraine sind die Bestände an Rindern, Schweinen und Geflügel im vergangenen Jahr weiter abgestockt worden, teilt Agra-Europe mit.
Einen deutlichen Aderlass verzeichnete 2011 die ukrainische Schweinehaltung; hier ging der Bestand insgesamt um 6,1 % auf 7,479 Millionen Stück am  1. Januar 2012 zurück. Die Fleischproduktion hat laut Gosstat vor allem aufgrund des höheren Schlachtschweineangebotes zugenommen. Für 2011 wird ein Gesamtaufkommen von 3,029 Mio t Fleisch in Lebendgewicht (LG) ausgewiesen, was gegenüber der Menge von 2010 einem Plus von 3,5 % entspricht.   Agrarexperten wiesen darauf hin, dass die Fleisch- und Milcherzeuger im vorigen Jahr erstmals seit längerem keine staatliche Förderung erhalten hätten. Die Möglichkeit für die Verarbeitungsbetriebe, die Mehrwertsteuer einbehalten und so höhere Preise an die Erzeuger zahlen zu können, sei zuvor gestrichen worden.
 
01.02.2012

Erstmals "Team Neue Bundesländer" bei „Schweinehalter gegen Krebs"

BIG Challenge; Tierhalter gegen Krebs. Schweinehalter, Rindviehhalter, Tierärzte, Futterberater, technische und finanzielle Berater und Forscher aus den Niederlanden und dieses Jahr auch aus Deutschland setzen sich auch 2012 (wieder) engagiert ein, dem Elend und der Ohnmacht, die die Krankheit Krebs in der Bevölkerung verursacht, ein Ende zu bereiten.
Aus diesem Grund bezwingen 169 Radfahrer aus dem Tierhaltungssektor am 7. Juni so oft wie möglich den Alpe d´Huez mit dem Ziel, so viel Geld wie möglich für die Krebsforschung zu sammeln. Die BIG Challenge Fahrer sind ein Teil der 7.500 Radfahrer, die an diesem Tag am Event Alpe d´HuZes teilnehmen. www.opgevenisgeenoptie.nl.

Stiftung BIG Challenge
BIG Challenge gehört den Schweinehaltern. Dafür wurde 2010 eine Stiftung gegründet. In dieser Stiftung sind die LTO Niederlande, die Interessengemeinschaft niederländischer Schweinehalter (NVV) und die Produktschaft Vieh, Fleisch und Eier. Auf diese Weise bekommt die Initiative von Herman Houweling einen festen und kontinuierlichen Platz im Schweinesektor.

BIG Challenge 2012

Am 7. Juni 2012 wird die deutsche Mannschaft versuchen, den Alpe d´Huez 6 mal zu bezwingen. Die Mannschaft besteht aus: Gerrit Bronsvoort, Roland van Asten, Bert Ziengs, Job Huirne, Luc Poels, Peter-Jan Maas, Frank Lavrijsen und Koen Lavrijsen. Sie möchten als Team Neue Bundesländer ein Minimum von 40.000 Euro Sponsorengelder zusammenfahren. Deswegen bitten Sie um finanzielle Unterstützung. Sowohl auf  Internetseite als auch entlang der Rennstrecke werden die Sponsoren erwähnt. Zusätzlich kann dieses Projekt und die Mannschaft ‚Neue Bundesländer‘ auf der Internetpräsens www.bigchallenge2012.nl unterstützt werden.
 
01.02.2012

EU gibt sich Leitlinien für die Risikobewertung transgener Tiere

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) stellt sich auf die Möglichkeit ein, dass sie in naher Zukunft das Risiko gentechnisch veränderter Tiere bewerten muss, teilt Agra-Europe mit. Für diesen Fall hat sie vergangene Woche erstmals Leitlinien vorgelegt.   Darin werden Vorgaben für potentielle Antragsteller beispielsweise zur Bereitstellung bestimmter Daten und den bei Sicherheitsstudien zu befolgenden Methoden gemacht. Wie bereits bei transgenen Pflanzen sollen grundsätzlich die Eigenschaften des Tieres mit seinem konventionellen Gegenstück verglichen werden. Einbezogen werden zusätzlich Aspekte der Tiergesundheit und des Tierschutzes.   Kontrollen nach der Vermarktung der tierischen Produkte wiederum sollen sicherstellen, dass nicht mit   Zeitverzögerung unbeabsichtigte Effekte auftreten. Wie die EFSA betonte, wurden in der EU bislang noch keine Anträge auf die Zulassung gentechnisch veränderter Tiere eingereicht. Die dafür notwendige Technik habe sich in den vergangenen Jahren jedoch schnell weiterentwickelt. In einigen Drittstaaten werde bereits die Sicherheit von aus solchen Tieren hergestellten Produkten geprüft. Als Beispiel wurde auf den Zulassungsantrag für einen transgenen Lachs in den USA verwiesen. Die Leitlinien wurden vor diesem Hintergrund von der Europäischen Kommission  angefordert, um im Fall der Fälle gerüstet zu sein, so Agra-Europe.
 
01.02.2012

Tschechien wachsender Absatzmarkt für deutsches Schweinefleisch

Die Erzeugung von Schweinefleisch befindet sich in Tschechien auf Talfahrt. Für Deutschland bietet sich wachsender Absatz, berichtet die agrarzeitung.   Auf rund 263.000 t beziffert das Statistikamt in Prag die Erzeugung von Schweinefleisch im Jahr 2011. Gegenüber dem Vorjahr beträgt der Rückgang 5 Prozent. Binnen fünf Jahren ist die Erzeugung um fast ein Viertel geschrumpft. Dahinter steht ein noch stärkerer Abbau der Schweinebestände im Land. Die Ergebnisse der Novemberzählung 2011 sind allerdings noch nicht veröffentlicht.

Zur Auslastung der Kapazitäten importieren tschechische Schlachthöfe Lebendschweine aus den Nachbarländern. Der größte Teil des Inlandskonsums wird jedoch über Fleischimporte gedeckt. Die Handelsstatistik weist für die zwölf Monate Dezember 2010 bis November 2011 einen Nettoimportbedarf von rund 170.000 t Schweinefleisch aus. Allein für Deutschland haben sich in Tschechien in den zwölf Monaten Absatzmöglichkeiten für mehr als 80.000 t Schweinefleisch eröffnet, so die agrarzeitung weiter.   Deutsches Schweinefleisch ist im Ausland gefragt. Auf der ISN-Mitgliederversammlung am 21.02.2012 in der OsnabrückHalle (Osnabrück) beschäftigt sich eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion mit dem Thema: Selbstversorgungsgrad zwischen 80 und 160% - wie geht es weiter mit der Schweineproduktion in Deutschland?. Stimmen Sie mit ab in unserer aktuellen Frage der Woche: Export: Fluch oder Segen